Modeltip 03 – die 5 No Go’s bei einem Job

modelgalerieEs gibt Dinge als Model die man vermeiden sollte bei einem Modeljob.

Handy: Das Handy bleibt in der Tasche. Nichts ist störender als wenn das Model immer aufs Handy schaut und schreibt. Es kann nicht sein dass die Make-up Artistin länger braucht, nur weil du immer aufs Display schaust. Zudem ist es eine Motivationsbremse wenn du nach jeder Fotoshooting Sequenz gleich wieder zum Handy springst. Einzige Ausnahmen – du erwartest ein Mail von der Zeitschrift Vogue 😉

Ungepflegt: Eigentlich logisch, aber frag nicht wie viel mal ich schon Models hatten die diesen Punkt nicht ernst nahmen. Dazu gehören Nägel (auch Fussnägel), Farbe der Nägel neutral oder french, Körperbehaarung entfernen, Augenbrauen gezupft, Haut eingecremt, Haare gepflegt (ev eine Haarkur machen vor dem Job) , etc.

Pünktlichkeit: Also das gehört zum einfachen 1×1 eines Models. Komme nie, nie unpünktlich. Plane mehr Zeit ein für ev. Stau, Fotostudio suchen, etc. Wenn ein ganzes Team auf dich warten muss steigert das nicht gerade deinen Sympathiefaktor

lästern: Die Model- und Fotografenwelt ist klein. Man kennt sich untereinander. Und ja es gibt auch Freundschaften unter Konkurrenten. Deshalb lästere nicht über andere. Solche Gespräche bringen dich nicht weiter. Zudem denkt das gegenüber „Was wird sie wohl beim nächsten Job über mich sagen?“

Typveränderung Eigentlich immer toll. Nur nicht wenn du schon gebucht bist und zum Job mit viel kürzeren Haaren oder einer anderen Farbe kommst. Da kann es gut sein, dass du gleich wider nach Hause geschickt wirst da du nicht mehr in den Auftrag passt. Immer informieren falls du anders aussiehst als gebucht.

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Modeltip 02 – Sedcard für Models

Eine Sedcard für ein Model ist ein Must Have. Ob nur als digitale Version oder gedruckt. Hier mal alle wichtigen Infos dazu.

 

1. Was ist eine Sedcard?

Die Sedcard ist eigentlich wie eine Visitenkarte für ein Model. Etwas grösser (Format ist normalerweise A5) . Sie zeigt das Model in verschiedenen Styles und soll die Einsatzmöglichkeiten des Models widerspiegeln. Die Sedcard wird bei Modelagenturen für Auftraggeber verwendet und Models nehmen Sedcards mit an Shootings für Fotografen.

 

2. Wie sollte eine Sedcard aussehen?

Das Format ist in der Modelbranche ist grösstenteils DIN A5 (beidseitig bedruckt)


3. Welche Fotos gehören auf eine Sedcard?

Auf der Vorderseite gehört am besten ein Porträt mit Augenkontakt. Auf der Rückseite bzw. auf den Innenseiten der Sedcard sind  Fotos in möglichst unterschiedlichen Variationen und Stylings enthalten. Es sollte verschiedenste Bilder haben. Ein Ganzkörperfoto gehört zwingend auf eine Sedcard. Dazu noch Daten wie Grösse, Oberweite, Taille, Hüfte, Schuhgrösse, Augenfarbe, Haarfarbe, Kontaktdaten (Agentur falls du in einer bist sonst deine Kontaktdaten)

 

4. Woher erhalte ich die Fotos für die Sedcard?

Gerade Newcomer Models verfügen zum Start noch nicht über hochwertige Fotos. Hier ist es wichtig, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Gehe zu einem guten Fotografen, der über ausreichend Erfahrung im Model-Business verfügt und entsprechende Referenzen vorlegen kann. Nur wirklich gute Bilder bringen den Erfolg, auch wenn der Reiz gross ist den Fotografen auszuwählen der gratis ein Bilder knipst.

 

5. Was kostet eine Sedcard?

Für ein Modelshooting (bei einem richtigen Profi)  inkl. Makeup Artistin musst du ca. CHF 600.- bis 900.- rechnen. Die Erstellung  sowie der Druck der Karten (Auflage, Papier, Druck, etc) kann sehr gross variieren im Preis.

 

6. Reicht auch eine digitale Version?

Digitale Versionen sind als Ergänzung perfekt geeignet. Gibt man eine Sedcard in Papierform ab ist dies einfach wertiger und hinterlässt einen professionellen Eindruck. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit viel höher dass Fotograf bzw. Auftraggeber diese behält und sich somit auch später wieder erinnert. Der Vorteil von digitalen Sedcards ist einfach dass man sich Druckkosten sparen kann.

 

Du hast weitere Fragen zum Thema Sedcard? Dann schreib mir doch. Achja Modeljobs gibts hier, wenn du dich einträgst

Modeltip 01 – Wo bewerbe ich mich als Model?

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Sehr viele möchten nebenberuflich, hauptberuflich oder einfach zum Spass modeln. Doch schon am Anfang steht die Frage Wo soll ich mich den bewerben?“ Hört man doch immer wieder über schwarze Schafe in der Branche (obwohl das nur ganz, ganz  grosse Ausnahmen sind). Kurz gesagt gibt es 3 Möglichkeiten.

  1. klassische Modelagentur die dich national wie auch international vermitteln und betreuen
  2. Online Modelplattformen auf denen du dich selbst präsentieren kannst
  3. direkte Anfrage an Fotografen und Firmen

Doch welche Variante ist die Richtige? Meiner Meinung nach kann man dies nicht ganz genau sagen. Ich gehe jetzt davon aus, dass du gut aussiehst. Das ist klar sonst wird’s schwierig;-)  Meine langjährige Erfahrung  als Modelfotograf bestätigt mir immer wieder, dass die die richtig teuren Models vielmals ganz unscheinbar sind und sich vor der Kamera extrem entfalten. Und vielmals die Girls die meinen sie seien schon die tollsten gar keine Modelgene haben. Aber egal, du bist schön. Nun stellt sich die Frage wie gross bist du? Über 172cm (ohne High Heels) – GRATULATION  Du kannst dich bei den renommierten, schweizer  Modelagenturen bewerben. International ist es im Normalfall 175cm

Du bist 170 – 174?  Dann kannst du noch Glück haben wenn deine Figur mega Top ist und dein Gesicht der Burner. Du bist drunter? Dann ist Variante 2 oder 3 die Richtige.

Aber was sind die Vorteile bzw. Nachteile der 3 Varianten?

Variante 1 Modelagentur

Also ich glaube es hat sich herumgesprochen, dass eine gute, seriöse Agentur kein Geld verlangt. Denn sie findet dich gut und weiss, dass sie mit deinen Aufträgen Geld verdient. Vorteil ist, du wirst betreut, erhältst alle Infos die du brauchst aus einer Hand, Reisen werden für dich organisiert, Testshootings abgecheckt und du hast eine Ansprechperson. Du bekommst gute Jobs und nur seriöse Anfragen. Der Nachteil ist, dass du eine unter hunderten bist und hoffen musst, dass du zu den Lieblingen gehörst die auch viel vorgeschlagen werden bei Anfragen. Ein weiterer Nachteil ist, dass du eine Provision abgeben musst, flexibel sein und unkompliziert ein solltest.

Variante 2 Modelplattformen

Bei dieser Variante zahlst du einen Beitrag (je nach Account auch kostenlos) und wirst dann mit deinen Fotos aufgeschaltet. Danach wirst du von Fotografen (vorwiegend Amateure) direkt angeschrieben. Der Vorteil ist, dass du managst dich selbst. Machst das Honorar und alles andere selbst aus. Das Honorar gehört dir. Du kannst selbst entscheiden was du machst und was nicht. Nachteil ist dass teilweise auch unseriöse Anfragen erhältst und dann selbst heraus finden musst ob du den Auftrag annehmen möchtest oder eben nicht. Du musst alles selber organisieren und ev auch nachfragen. Bei Modelanfragen handelt es sich viel um Amateuranfragen im Gegensatz bei Modelagenturen.

Variante 3 direkte Anfragen

Kann natürlich auch mit Variante 2 kombiniert werden. Braucht sicher am meisten Zeit für die Suche und die Bewerbungen. Dafür hast du genau die Fotografen und Firmen die du möchtest. Falls du von mir Jobs erhalten möchtest kannst du dich gerne in meinen Model Newsletter eintragen.

Und was ist nun das Beste?

Das musst du dich selbst fragen, was für dich am besten passt. Ich kenne viele die am Anfang zuerst auf einer Modelplattform anfangen um ihr Portfolio zu erhöhen und sich die Zeit selbst einteilen wollen.  Zudem mal schnuppern ob es das Richtige ist. Und sich dann nach einem Jahr oder so mit seinem Portfolio bei einer Modelagentur zu bewerben. Aber vorsichtig, achte darauf dass du dich nur durch gute Fotografen ablichten lässt. Denn es wäre schade, wenn schlechte Fotos von dir im Umlauf sind die dir später im Wege stehen.

Wenn du ganz gut bist wirst du auch von einer nationalen Modelagentur ins Ausland geschickt für ein paar Wochen / Monate. Damit du Erfahrungen sammeln kannst.

Agentur Empfehlungen von mir die ich gut finde:
National:  Fotogen, Biba und Option
International: Munich Models, Talents-Models, Most Wanted Models, Major Models