HDR

Falls man häufiger z.B. Landschaften fotografiert, so begegnet man zwangsläufig einmal dem Ausdruck „HDR“ (=High Dynamic Range). Sei es in Zeitschriften oder Foren, über die drei Buchstaben wird teilweise heiss diskutiert.

Als Beispiel nehmen wir einen schönen Sonnenuntergang, wer das schonmal geknipst hat, wird wissen, dass der Himmel sehr schöne Farben und Details aufweisen kann, aber der Horizont und alles was darunter ist, wird sehr dunkel bis sogar schwarz abgebildet. Die Kamera stösst hier also an gewisse Grenzen. Die sehr grossen Helligkeitsunterschiede können von der Kamera nicht mehr vollständig aufgenommen werden.

Eine Möglichkeit alle Bereiche gut darzustellen besteht jetzt darin, mehrere Aufnahmen vom selben Motiv zu machen, um diese anschliessend ineinander zu verarbeiten.

Wie der Name „High Dynamic Range“ schon sagt, handelt es sich dann hierbei um ein Bild mit sehr grossem Dynamikumfang.

Hier mal ein Beispiel:

Ich versuche mehrere Aufnahmen vom gleichen Motiv zu machen. Dafür verwende ich ein Stativ.

Tipp: Es empfiehlt sich die Spiegelvorauslösung und allenfalls einen Kabelauslöser zu verwenden, um ungewollte Verwacklungen zu vermeiden.

Ich mache insgesamt 5 Aufnahmen. Die erste Aufnahme bildet den Himmel ideal ab, die letzte Aufnahme bildet den Vordergrund optimal ab.

Für das Zusammenfügen gibt es spezielle Programme, ich verwende dafür Photomatix Pro. Das HDR wird damit aus den verschiedenen Aufnahmen erstellt und anschliessend kann man dieses mittels Tonemapping bearbeiten.

LG Thomas

 

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