Das war die Photokina 2018

Die meisten von euch folgen mir schon auf Instagram und haben etwas mitverfolgt was auf der Photokina so lief. Ich denke über die verschiedenen Produkteneuheiten hast du sicherlich schon viel gelesen. Sei es online oder einem der vielen Fotozeitschriften. Die 10 Trends kannst du hier nochmals nachlesen.

In diesem Beitrag geht es mir vorwiegend darum was mir subjektiv aufgefallen und was mir von den diversen Gesprächen mit anderen Kollegen aufgefallen ist. Eher aus dem Bauch heraus.

  • Die Photokina wird immer kleiner. Auch dieses Mal wurde alles noch mal kleiner im Vergleich zum letzten Mal. So passierte mir, dass ich aus Gewohnheit zu 2 Hallen laufen wollte und erschrak, dass die Türen geschlossen waren und nur das Pressecenter davor aufgebaut war. Ich denke für immer mehr Firmen sind Online Präsenz, Influencer, etc. wichtiger, als aufwendig an Messen ihre Produkte zu zeigen. Schade, denn so bleiben am Schluss nur noch die Grossen präsent und die eher kleinen Player werden noch schneller vergessen
  • Spiegellos – Das war das Wort das extrem präsent war an der Messe. Egal an welchem Stand, die Leute standen Schlange (vor allen bei NIKON und CANON) um sich die neuesten Geräte anzusehen. Bin persönlich wirklich gespant, ob es in 5 Jahren noch Spiegelreflexkameras geben wird.
  • Hochwertige Vorträge – Die Qualität der Redner war extrem hoch und sehr interessant. Vor allem auch die Wedding Zone und ihre Vorträge waren super interessant.
  • Die meisten waren geflasht vom grossen Auftritt von Canon. Ich hörte vielmals „Wau die haben ne ganze Halle alleine“. Ich persönlich war nur mal kurz drinnen, da mich NIKON viel mehr interessiert;-)
  • Meine 3 Top Speaker waren Carmen & Ingo, Felix Rachor und Jean Noir. Ganz unterschiedliche Typen und Ansichten, aber trotzdem voll motivierend
  • Viele bekannten Firmen haben massiv ihre Standgrösse verkleinert. Budget werden wohl eher online ausgegeben?
  • Ich sah bei den zig Vorträgen nicht einen, der mit Lightroom gearbeitet hat. Alle mit Capture One, obwohl sonst doch viel mehr Fotografen mit Lightroom arbeiten. Wahrscheinlich wegen der Verlässlichkeit beim Tethering von Capture One

Warst du auch an der Photokina? Wie war denn deine Wahrnehmung?

2 Kommentare
  1. Markus Schmid says:

    Spannend. Provokative Frage: Werden nicht irgend einmal sämtliche Fotoapparate verschwinden, es gibt immer bessere Smartphones?
    Kürzlich habe ich mir ein Huawei P20 angeschafft. Kann damit in der Nacht ordentlich fotografieren, ohne das Nachtprogramm einzustellen wie bei meiner Nikon P 610.
    Freundliche Grüsse
    Markus

  2. Fotograf Peter Sturn says:

    das ist eine gute frage…..aber ich denke alleine schon wegen geschwindigkeit, handling, feeling wird es noch lange kameras geben…….aber es wir prozentual sicherlich noch mehr mit den handys fotografiert lg peter

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