In einem früheren Post habe ich ja schon darüber geschrieben wie man sich als Model richtig bewirbt. Da schrieb ich auch dass die Art der Fotos zum entsprechenden Job gesendet werden sollten. Heute gehts mir aber um die Qualität der Fotos. Im Schnitt erhalten wir ca. 6 Bilder pro Bewerbung. Dann schaut man die ersten Bilder an, denkt „Wau das ist genau das Model das ich gesucht habe„.

Dann kommt ein Foto, ja genau ein einziges, schlechtes Bild, und das Model kommt vom Stapel „Wau“ zu Stapel „Absage“. Sei es wo die Figur ganz unvorteilhaft ist, die Art des Fotos, Blick  oder die Haut.
Vielmals stelle ich mir die Frage, wie das Model entschieden hat genau diese Bilder zu senden. Ab und zu hängt auch an einem Bild eine emotionale Bindung, sei es weil das Team so toll war, die Location Hammer oder sonst was.
Mein Tipp ist, mache dir einen Ordner mit deinen Portfolio Bildern mit denen du dich bewerben möchtest. Frage mal deine Freundinnen, besser noch Profis bzw. Fotografen die offen sagen, welches Bild eher Jobs kosten als bringen. Erweitere dein Portfolio so oft du kannst. Je mehr du machst desto besser. Sei kritisch. Hast du noch wenig Fotos dann sende lieber nur 2 -3 Fotos, dafür nur die besten.

Viel Spass beim nächsten Modeljob.

 

Je länger man als Fotograf tätig ist, desto mehr Anfragen zu TFP (Time for Print) bekommt man. So ist es auch bei mir. Zwischen 4-10 Anfragen sind es im Moment bei mir in der Woche. Selbstverständlich beantworte ich auch alle, auch wenn im Moment aus zeitlichen Gründen fast 99 % negative Antworten darunter sind. Was ich aber mache ist,  dass ich interessante Models in meine „Modelkartei“ gebe und später mit einem Vorschlag melde.
TFP Shootings bekommt man immer und überall angeboten. Doch ein gutes Model sucht sich auch nur gute Fotografen aus um ihr Portfolio wirklich zu erweitern. Wie erhöht man als nun als Model die Chance bei einem Fotografen seiner Wahl ein TFP bzw. Testshooting  zu bekommen?
Ich denke je länger man im Business ist desto höher sind die Ansprüche vom Fotograf ans Model. Umgekehrt sicherlich auch. Denn auch die Models arbeiten nur gratis, wenn Ihnen das Portfolio des Fotografen gefällt und auch weiterbringt.
Für mich kommt es sehr darauf an, wie man mich anschreibt. 85% aller Anfragen an mich für ein TFP Shooting lauten in etwa so: “ Hi Peter Deine Fotos gefallen mir sehr gut. Möchtest du mich mal gratis fotografieren?“ Kurz und knapp ist ja gut, nur etwas mehr sollte oder möchte ich ja schon wissen.
Also was gehört in ein Mail wo bezüglich eines TFP Shootings angefragt wird?
• Vorname und Nachname
• Telefonnummer
• Grösse und Kleidergrösse
• Erfahrungen
• 2-3 aussagekräftige Fotos (davon 1 ganz ohne Bildretusche, am liebsten schnell mit dem Handy gemacht fertig) oder ein Link auf eine Fanpage / Website.
• An welchen Tagen hat das Model Zeit
Der Hammer wäre, wenn das Model schon eine coole Idee oder Location hätte. Denn wenn ich ein Shooting mache an dem ich nichts verdiene, dann sollten die Fotos so toll werden, dass es mir was für mein Portfolio bringt. Und wenn das Model eine Location hat wo ich so gar nicht dazu komme bzw. wo einfach cool ist, dann heisst es für mich weniger Aufwand und somit bin ich auch schneller dafür zu begeistern. Oder wenn sie schon Bilder von Makeup Ideen oder Stylings hat, gleich mitsenden.

Also für mich gilt einfach , etwas Aufwand und Kreativität gehört in eine Anfrage. Denn auch umgekehrt sage ich das bei meinem Fotokursen, dass man sich anstrengen muss um an tolle Models zu kommen.Also 4-5 min mehr Zeit investieren in einer Anfrage und die Chancen werden schon um einiges erhöht, egal bei welchem Fotografen.

Ein professionelles Model zu sein ist nicht einfach. Vor allem wenn man nicht genau weiss, wie man weiter kommt, seine Modelmappe richtig erweitert und welche Fotos denn nun die richtigen sind. Für mich ist es immer wieder interessant, wieviel Newcomer Models von Fotograf zu Fotograf reisen, wöchentlich mit Koffern zu diversen Shootings reisen, Geld für Reisekosten investieren, wahnsinnig viel Freizeit opfern einfach um das Model-Feeling zu haben. Versteh mich nicht falsch, das kann auch ein tolles Hobby sein, dann spricht nichts dagegen. Doch falls du weiter kommen möchtest, stellt sich sicher auch einmal bei dir die Frage Ist das alles?“. Kann ich davon leben bzw. meine Kosten decken? Warum nimmt mich keine Modelagentur auf? 
Denn auch wenn du hundert tolle Bilder hast, die deiner Familie und Freunden gefällt, heisst dies nicht, dass die Bilder auch gut genug sind für deine Modelkarriere. Denn wenn du z.B. nur Outdoorbilder hast bringt dich das nicht weiter, oder nur Sportbilder, etc.
Genau deshalb sollte man sich Fotografen suchen die spezialisiert sind mit der Modelfotografie. Recherchiere im Netz, frage erfolgreiche Models, etc. und such dir den passendenFotografen der dich eine Stufe höher bringt. Durch seine Bilder, Erfahrung oder auch guten Kontakten . Fotografen die schon mit internationalen Models gearbeitet haben und auch Publikationen in Magazinen hatten. Denn genau die wissen was gefragt ist. Und genau die bringen jemanden weiter denn sie kennen Leute die dort sind wo du hin willst. Und ja es ist wie in jedem anderen Job auch, ohne Investitionen gehts einfach auch im Modelbusiness nicht ganz.
Meiner Meinung nach gibt es 2 Arten von Modeltypen: Die ersten investieren Zeit ohne Ende für alles wo sie einfach vor der Kamera stehen. Der Vorteil ist dass sie Erfahrungen sammeln, sehr viel Erfahrungen, aber so viel Power Monate und Jahre benötigen, nicht weit kommen und irgendwann genug vom Modeln haben. Und im Gepäck hunderte Fotos die grösstenteils mittelmässig sind.
Die 2. Art von Models suchen sich einige Fotografen heraus die genau den Stil haben der sie weiterbringt. Erfahrene Fotografen die auch ehrlich sagen wie der beste Weg ist für die Zukunft. Diese Models investieren viel weniger Zeit erhalten aber überproportional viel besseres Bildmaterial.
Persönlich finde ich beide Arten ok, je nach Ziel das du hast. Ich gehöre einfach eher zu den Menschen denen die Zeit ein kostbares Gut ist und ich deshalb lieber mit weniger Zeitaufwand weiter komme.
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Model: Kim Hznido – One eins Managment

Fotogarf: Peter Sturn www.shooting.ch

Als Model geht es einem gleich wie als Fotograf. Um weiter zukommen benötigt man ein Gegenüber mit dem man weiter kommt. Sei es fotografisch oder Jobmässig. Und da man als Model vielmals Anfragen erhält ist vor allem am Anfang die Gefahr gross ist „Immer ja zu sagen“. Man fühlt sich geschmeichelt und findet jedes Fotoshooting cool und lässig. Und nach zig Shootings wundert man sich, weshalb man nie Geld als Model erhält oder es nie eine Publikation gibt. Hast du das für dich auch schon mal hinterfragt?

Eventuell liegt es am falschen Fotografen? Ich rede hier nicht von der Qualität der Fotos. Ich rede vom Stil und der Erfahrung.

Beispiele gefällig? Möchtest du für deine MODELMAPPE Fotos mit Tieren, solltest du dir auch einen Fotografen suchen der damit Erfahrung hat. Und nicht jemanden der sagt „Habe ich noch nie gemacht, aber wir könnens ja versuchen“. Denn Erfahrung ist etwas vom wertvollsten eines Fotografen.

Willst du Bodypaiting Fotos dann suche dir den besten Bodypainter und einen Fotografen der Erfahrung damit hat. Nicht jemand der bisschen Bodypainting macht und wenig Erfahrung hat.

Oder der Familienfotograf in deinem Dorf. Der zwar mega tolle Fotos von deiner Familie gemacht hat, sich aber nicht mit Models oder Model auskennt, sofern du im Bereich Fashion erfolgreich werden möchtest.

Das gleiche mit Unterwasserfotos. Machen kann die jeder. Nur schauen die Fotos dann auch nach nichts aus. Findest du aber den Profi mit Erfahrung in dem Bereich dann werden die Bilder Hammer.

Oder du willst in ein Magazin? Dann shoote nicht zig Shootings bei XY Fotograf sondern suche dir Fotografen die schon in Magazinen publiziert haben. Denn sie wissen wie du reinkommst bzw. was gefragt ist um die Chance zu erhöhen.

Also falls du weiterkommen möchtest dann mache dir mal eine Liste was deine Ziele sind als Model. In welchen Bereichen bist du stark bzw. was sind deine Lieblingsbereiche. Und dann suche dir pro Bereich wenige, aber die richtigen Fotografen raus. Du wirst sehen, deine Bilder werden einen Quantensprung machen. Auch hier gilt weniger ist mehr. Und ja ein Fotoshooting bei einem professionellen Fotografen kann auch was kosten. Ein Zeichen dass er den Wert seiner Arbeit kennt und auch erfolgreich genug ist um davon zu leben. Selbstverständlich gibt es aber auch mal gute Fotografen die TFP Shootings anbieten. Also mach dich schlau. Plane deine Zukunft richtig;-)

 

 

In einem früheren Post habe ich ja schon darüber geschrieben wie man sich als Model richtig bewirbt. Da schrieb ich auch dass die Art der Fotos zum entsprechenden Job gesendet werden sollten. Heute gehts mir aber um die Qualität der Fotos. Im Schnitt erhalten wir ca. 6 Bilder pro Bewerbung. Dann schaut man die ersten Bilder an, denkt „Wau das ist genau das Model das ich gesucht habe“. Dann kommt ein Foto, ja genau ein einziges, blödes Bild, und das Model kommt vom Stapel „Wau“ zu Stapel „Absage“. Sei es wo die Figur ganz unvorteilhaft ist, oder einfach die Art des Fotos.

Vielmals stelle ich mir die Frage,  wie das Model entschieden hat genau diese Bilder zu senden. Ab und zu hängt auch an einem Bild eine emotionale Bindung, sei es weil das Team so toll war, die Location Hammer oder sonst was.

Mein Tipp ist, mache dir einen Ordner mit deinen Portfolio Bildern mit denen du dich bewerben möchtest. Frage mal deine Freundinnen, besser noch Profis bzw. Fotografen die offen sagen, welches Bild eher Jobs kosten als bringen. Erweitere dein Portfolio so oft du kannst. Je mehr du machst desto besser. Sei kritisch. Hast du noch wenig Fotos dann sende lieber nur 2 -3 Fotos, dafür nur die besten.

Viel Spass beim nächsten Modeljob.