Das schönste Licht ist das natürliche Licht. Sofern es durch ein Fenster strahlt bei dem nicht gerade die Sonne voll reinschaut (am besten Nordseite).  Schön ist, wenn du den Portraitierten so vors Fenster hinstellst, damit eine Gesichtshälfte das volle Licht abbekommt. damit die andere Gesichtshälfte eine schöne Gradation bekommt. Je grösser das Fenster (sprich Lichtquelle) desto weicher ist das Licht und desto weniger Gradation hast du dann im Gesicht. Versuch doch die billigste Lichtquelle:-) Und falls du das Gesicht gerne gleichmässig ausgeleuchtet haben möchtest, dann helle mit Papier oder Styropor zusätlich auf.

natürliches licht

Bei meinen Workshops gehe ich vor allem auf die Themen Blitzlicht und Available Light. Trotzdem finde ich, dass man auch mit Dauerlicht zaubern kann. Hier sieht du das Lichtsetting das ich verwendet habe mit nur einer Videoleuchte. Wichtig finde ich hier, dass das Licht nicht von vorne (aus Sicht der Kamera) kommt, damit es eine Spannung aufbauen kann. Model: Bianca

Jeder der digital fotografiert mit einer Kamera benötigt Speicherkarten. Obwohl die kleinen Speicherwunder doch sehr robust sind, finde ich den richtigen Umgang mit den Karten sehr wichtig. Egal ob man beruflich als Fotograf arbeitet, oder eben einfach gerne hobbymässg fotografiert. Jedes verlorene Bild ist furchtbar.

Gerne erkläre ich Euch meinen Umgang mit den Karten: Ich arbeite mit SanDisk Speicherkarten . Bei allen Karten schreibe ich beim Kauf das Datum des Kaufs und meinen Namen darauf. Den Namen aus dem Grund, das wenn ich die Karte mal verlieren würde, die Chance bestehen könnte, dass ich die Karte wieder bekomme.

Das Datum deshalb, da ich nach 2 Jahren die Karten vernichte und neue kaufe. Dies darum, da ich das Risiko eines Crash der Karte minimieren möchte. Und je älter und je mehr formatierter, desto problematischer.

Die Karten gebe ich wenn ich auswärts bin in eine Plastikhülle. Im Fotostudio nicht. Und die Karte formatiere ich erst dann, wenn ich mind. 2x die Daten gesichert habe.

Du möchtest weitere Tipps & Tricks? Dann trage dich jetzt in die Fotografen Liste ein.

 

Ein Bild gefällt oder gefällt nicht. Vielmals kann man gar nicht genau sagen, weshalb es einem gefällt oder eben nicht. In vielen Fällen hat es mit dem Ausschnitt des Bildes zu tun. In meinen Fotokursen fällt mir immer wieder auf, dass vor allem oberhalb des Kopfes extrem viel Luft gelassen wird, damit der Kopf schön in der Mitte des Bildes Platz findet. Zu 90% ist dies aber sehr langweilig und unschön (ich spreche hier von Portraits, nicht von Fashionfotos) .Im digitalen Zeitalter stellt sich natürlich die Frage, ob das Bild schon im Vorfeld richtig fotografiert wird oder ob man lieber Luft herum lässt und dann im Nachhinein schneidet.

Für mich persönlich gehört es zum Auge des Fotografen, dass er das Bild schon richtig anschneidet beim fotografieren. Ich persönlich schneide nie ein Bild im Nachhinein. Das Einzige ist mal begradigen, fertig.

Schau doch beim nächsten mal, dass du ganz bewusst beim fotografieren den Ausschnitt wählst. Schau dass die Person mal nicht in der Mitte steht, versuche Linien oder Formen mit einzubinden. Lass den Betrachter durchs Bild wandern. So wirkt ein Bild einfach spannender.

fototipp
Wer kennt es nicht. Man fotografiert ein tolles Motiv, egal ob Portrait, Landschaften, Macros, etc und  schaut sich beim Fotoshooting direkt die Fotos an. Licht passt, Ausschnitt passt, toll. Weiter gehts beim fotografieren. Zu Hause angekommen die Ernüchterung. Das tollste Foto ist nicht knackig scharf. Was auf einem kleinen Display noch so toll aussieht, ist auf dem Bildschirm nicht mehr scharf. Drumm als kleiner Tipp, falls du offenblendig arbeitest, zoome mehr auf 100% auf dein Display um die Schärfe schon dort zu kontrollieren. Gewöhne es dir an, es macht dich glücklicher wenn du zu Hause bist:-)