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Model sein ist eine wunderschöne Sache. Doch als Model braucht es auch Modeljobs. Wo man sich als Model bewerben kann habe ich ja schon beschrieben, doch wie bewerbe ich mich richtig? Sollte ich eine richtige Bewerbung senden oder reichen ein paar Handyfotos?  Es gibt einige Grundregeln die auch bei einer Modelbewerbung gelten:

1. Deine Modelbewerbung sollte freundlich, kurz und persönlich sein. Rechtschreibfehler sollten auch hier vermieden werden. Wenn dein Ansprechpartner schon merkt, dass du dir wenig Mühe gegeben hast, wirst du wohl nicht zuoberst sein auf der Wunschliste. Ich erhalte täglich Mails und Facebook Nachrichten wo teilweise hübsche Mädchen schreiben „Hey coole Bilder. Falls mal ein Model suchst melde dich doch bei mir“.  Was glaubst du, bei wievielen ich mich gemeldet habe? Genau bei 0! Also eine Modelbewerbung ist im weitesten Sinn genau das selbe wie eine Bewerbung für einen anderen Job. Nimm dir Zeit und streng dich an!

2. Fotos mitsenden! Das ist das wichtigste! Anzahlmässig machen 4-8 Sinn. Mehr nicht. Von der Art der Fotos solltest du es dem Auftrag / Agentur anpassen. Was immer gewünscht ist neben den normalen Modelfotos, dass 1 Foto dabei ist im Bikini (ohne Retusche) und ein natürliches Bild (am besten ohne Schminke). Aber bitte keine Party- oder Handybilder. Du solltest auch ein wenig Gefühl haben welche Bilder du für welche Bewerbung sendest. Letztes mal suchten wir Models für eine Architekturfirma und erhielten von einigen Models Fotos in Unterwäsche! Es heisst schon Sex sells – aber nicht bei einer Bewerbung:-). Und was ich immer wieder interessant finde, dass es so viele Menschen gibt die Modeljobs ergattern möchten, aber echt grottenschlechte Fotos von sich haben. Liebe Models, in jedem Beruf muss man auch mal etwas investieren. Also versucht doch bitte ein paar tolle Bilder von euch zu machen. Bei einem Footgrafen der auch Erfahrung hat im Bereich Models. Der weiss was trendig ist. Was gefragt wird. Versucht verschiedene Bereiche abzudecken , zeigt euch emotional, im Business Look, Sportlook, Lifestyle, Outdoor und Outdoor, etc…..Denn genau morgen sucht man eventuell ein Model für eine grosse Sportkampagne – wäre doch cool wenn du dann tolle Fotos für die Bewerbung griffbereit hättest in Sportkleidung.

3. Frage oder lies nach , in welcher Art du die Bewerbung einreichen sollst. Eventuell kannst du sie sogar persönlich vorbei bringen. Es gibt Agenturen die wünschen ein Pdf, die anderen auf de Postweg etc…frag einfach nach.

4. Die wichtigsten Daten sollten schon ersichtlich sein, wie Alter, Grösse, Konfektionsgrösse und Kontaktdaten

Nun wünsche ich dir viel Erfolg bei deinen nächsten Bewerbungen.

Was hast du für Erfahrungen gemacht bei Bewerbungen?

 

 

Je länger man als Fotograf tätig ist, desto mehr Anfragen zu TFP (Time for Print) bekommt man. So ist es auch bei mir. Zwischen 4-10 Anfragen sind es im Moment bei mir in der Woche. Selbstverständlich beantworte ich auch alle, auch wenn im Moment aus zeitlichen Gründen fast 99 % negative Antworten darunter sind. Was ich aber mache ist,  dass ich interessante Models in meine „Modelkartei“ gebe und später mit einem Vorschlag melde.
TFP Shootings bekommt man immer und überall angeboten. Doch ein gutes Model sucht sich auch nur gute Fotografen aus um ihr Portfolio wirklich zu erweitern. Wie erhöht man als nun als Model die Chance bei einem Fotografen seiner Wahl ein TFP bzw. Testshooting  zu bekommen?
Ich denke je länger man im Business ist desto höher sind die Ansprüche vom Fotograf ans Model. Umgekehrt sicherlich auch. Denn auch die Models arbeiten nur gratis, wenn Ihnen das Portfolio des Fotografen gefällt und auch weiterbringt.
Für mich kommt es sehr darauf an, wie man mich anschreibt. 85% aller Anfragen an mich für ein TFP Shooting lauten in etwa so: “ Hi Peter Deine Fotos gefallen mir sehr gut. Möchtest du mich mal gratis fotografieren?“ Kurz und knapp ist ja gut, nur etwas mehr sollte oder möchte ich ja schon wissen.
Also was gehört in ein Mail wo bezüglich eines TFP Shootings angefragt wird?
• Vorname und Nachname
• Telefonnummer
• Grösse und Kleidergrösse
• Erfahrungen
• 2-3 aussagekräftige Fotos (davon 1 ganz ohne Bildretusche, am liebsten schnell mit dem Handy gemacht fertig) oder ein Link auf eine Fanpage / Website.
• An welchen Tagen hat das Model Zeit
Der Hammer wäre, wenn das Model schon eine coole Idee oder Location hätte. Denn wenn ich ein Shooting mache an dem ich nichts verdiene, dann sollten die Fotos so toll werden, dass es mir was für mein Portfolio bringt. Und wenn das Model eine Location hat wo ich so gar nicht dazu komme bzw. wo einfach cool ist, dann heisst es für mich weniger Aufwand und somit bin ich auch schneller dafür zu begeistern. Oder wenn sie schon Bilder von Makeup Ideen oder Stylings hat, gleich mitsenden.

Also für mich gilt einfach , etwas Aufwand und Kreativität gehört in eine Anfrage. Denn auch umgekehrt sage ich das bei meinem Fotokursen, dass man sich anstrengen muss um an tolle Models zu kommen.Also 4-5 min mehr Zeit investieren in einer Anfrage und die Chancen werden schon um einiges erhöht, egal bei welchem Fotografen.

In einem früheren Post habe ich ja schon darüber geschrieben wie man sich als Model richtig bewirbt. Da schrieb ich auch dass die Art der Fotos zum entsprechenden Job gesendet werden sollten. Heute gehts mir aber um die Qualität der Fotos. Im Schnitt erhalten wir ca. 6 Bilder pro Bewerbung. Dann schaut man die ersten Bilder an, denkt „Wau das ist genau das Model das ich gesucht habe“. Dann kommt ein Foto, ja genau ein einziges, blödes Bild, und das Model kommt vom Stapel „Wau“ zu Stapel „Absage“. Sei es wo die Figur ganz unvorteilhaft ist, oder einfach die Art des Fotos.

Vielmals stelle ich mir die Frage,  wie das Model entschieden hat genau diese Bilder zu senden. Ab und zu hängt auch an einem Bild eine emotionale Bindung, sei es weil das Team so toll war, die Location Hammer oder sonst was.

Mein Tipp ist, mache dir einen Ordner mit deinen Portfolio Bildern mit denen du dich bewerben möchtest. Frage mal deine Freundinnen, besser noch Profis bzw. Fotografen die offen sagen, welches Bild eher Jobs kosten als bringen. Erweitere dein Portfolio so oft du kannst. Je mehr du machst desto besser. Sei kritisch. Hast du noch wenig Fotos dann sende lieber nur 2 -3 Fotos, dafür nur die besten.

Viel Spass beim nächsten Modeljob.

 

Es gibt so viele tolle, interessante, einzigartige Menschen die liebend gerne vor der Kamera stehen würde. Doch vielmals stimmen die Körpermasse, Grösse oder Typ nicht um bei einer klassischen Modelagentur Fuss zu fassen. Doch deshalb heisst es nicht gleich aufgeben. Es gibt in der heutigen Zeit so viel Möglichkeiten als Model nebenbei zu modeln. Hier ein paar Möglichkeiten für dich.

 

1.  Möglichkeit Modelplattformen

Eine Modelplattform ist eine Website mit Models (Amateure bis Semiprofis) die sich selbst managen. Man lädt seine Bilder rauf und erhält Anfragen direkt vom Interessenten. Vielmals sind es Amateurfotografen die kostenlose Models suchen. Bei dieser Variante zahlst du meistens einen Jahrebeitrag (je nach Account auch kostenlos) und wirst dann mit deinen Fotos aufgeschaltet. Danach wirst du von Fotografen bzw. Firmen direkt angeschrieben. Der Vorteil ist du managst dich selbst. Machst das Honorar und die Rechte selbst aus. Das Honorar gehört dir. Du kannst selbst entscheiden was du machst und was nicht. Nachteil ist dass teilweise auch unseriöse Anfragen erhältst und dann selbst heraus finden musst ob du den Auftrag annehmen möchtest oder eben nicht. Du musst alles selber organisieren und ev auch nachfragen. Bei Modelanfragen handelt es sich meistens um Fotografen und weniger um Firmen. Bekannte Modelplattform ist MODEL-KARTEI ,

2. Möglichkeit Fotografen

Suche dir im Netz oder durch Freunde Fotografen dir dir vom Stil her gefallen. Schreib sie doch mit 3-4 Sätzen von dir inkl. 1-2 Bilder von dir an. Eventuell passt du in das Konzept eines Fotografen. So kannst du dein Portfolio stetig erweitern. Falls du mit einem professionellen Fotografen zusammen arbeiten möchtest, kannst du bei vielen auch ein Modelshooting buchen. So bist du sicher, dass deine mit deiner investierten Zeit auch PROFESSIONELLE MODELFOTOS erhältst.

3. Möglichkeit Facebook Gruppen

Auf Facebook gibts genügend Gruppen bei denen du Kontakte knüpfen kannst zum modeln.  Suche dir einfach ein paar Facebook Gruppen, trage dich ein und melde dich auf Ausschreibungen, wenn dich was interessiert.

4. Bewerbung bei People Modelagenturen

Es gibt Agenturen die sich spezialisiert haben auf Peoples. Das heisst interessante Menschen in jedem Alter die vorwiegend für Werbung, etc gebucht werden. Hier sucht man ausdrucksstarke Menschen die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen und nicht unbedingt Modelmasse haben.

Bei allen Varianten ist es wichtig, dass du dich professionell verhältst. Das bedeutet, pünktlich, ausgeschlafen, motiviert und verlässlich bist.
Lieber Gruss Peter
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Es gibt Dinge die man als Model vermeiden sollte. Dadurch zeigt man seine P

Handy: Das Handy bleibt in der Tasche. Nichts ist störender als wenn das Model immer aufs Handy schaut und schreibt. Es darf nicht sein, dass die Make-up Artistin länger braucht, nur weil du immer auf dein Display schaust. Zudem ist es eine Motivationsbremse, wenn du nach jeder Fotoshooting Sequenz gleich wieder zum Handy springst. Einzige Ausnahmen – du erwartest ein Mail von der Zeitschrift Vogue 😉 Mach doch mit dem Team eine Zeit aus, wo ihr alle eure Storys macht für Sociamlmedia.

Ungepflegt: Eigentlich logisch, aber frag nicht wie viel mal ich schon Models hatten die diesen Punkt nicht ernst nahmen. Dazu gehören Nägel (auch Fussnägel), Farbe der Nägel neutral oder french, Körperbehaarung entfernen, Augenbrauen gezupft, Haut eingecremt, Haare gepflegt (ev eine Haarkur machen vor dem Job) , etc.

Pünktlichkeit: Also das gehört zum einfachen 1×1 eines Models. Komme nie, nie unpünktlich. Plane mehr Zeit ein für ev. Stau, Fotostudio suchen, etc. Wenn ein ganzes Team auf dich warten muss steigert das nicht gerade deinen Sympathiefaktor

lästern: Die Model- und Fotografenwelt ist klein. Man kennt sich untereinander. Und ja es gibt auch Freundschaften unter Konkurrenten. Deshalb lästere nicht über andere. Solche Gespräche bringen dich nicht weiter. Zudem denkt das gegenüber „Was wird sie wohl beim nächsten Job über mich sagen?“

Typveränderung Eigentlich immer toll. Nur nicht wenn du schon gebucht bist und zum Job mit viel kürzeren Haaren oder einer anderen Farbe kommst. Da kann es gut sein, dass du gleich wider nach Hause geschickt wirst da du nicht mehr in den Auftrag passt. Immer informieren falls du anders aussiehst als gebucht.