Modeltip 01 – Wo bewerbe ich mich als Model?

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Sehr viele möchten nebenberuflich, hauptberuflich oder einfach zum Spass modeln. Doch schon am Anfang steht die Frage Wo soll ich mich den bewerben?“ Hört man doch immer wieder über schwarze Schafe in der Branche (obwohl das nur ganz, ganz  grosse Ausnahmen sind). Kurz gesagt gibt es 3 Möglichkeiten.

  1. klassische Modelagentur die dich national wie auch international vermitteln und betreuen
  2. Online Modelplattformen auf denen du dich selbst präsentieren kannst
  3. direkte Anfrage an Fotografen und Firmen

Doch welche Variante ist die Richtige? Meiner Meinung nach kann man dies nicht ganz genau sagen. Ich gehe jetzt davon aus, dass du gut aussiehst. Das ist klar sonst wird’s schwierig;-)  Meine langjährige Erfahrung  als Modelfotograf bestätigt mir immer wieder, dass die die richtig teuren Models vielmals ganz unscheinbar sind und sich vor der Kamera extrem entfalten. Und vielmals die Girls die meinen sie seien schon die tollsten gar keine Modelgene haben. Aber egal, du bist schön. Nun stellt sich die Frage wie gross bist du? Über 172cm (ohne High Heels) – GRATULATION  Du kannst dich bei den renommierten, schweizer  Modelagenturen bewerben. International ist es im Normalfall 175cm

Du bist 170 – 174?  Dann kannst du noch Glück haben wenn deine Figur mega Top ist und dein Gesicht der Burner. Du bist drunter? Dann ist Variante 2 oder 3 die Richtige.

Aber was sind die Vorteile bzw. Nachteile der 3 Varianten?

Variante 1 Modelagentur

Also ich glaube es hat sich herumgesprochen, dass eine gute, seriöse Agentur kein Geld verlangt. Denn sie findet dich gut und weiss, dass sie mit deinen Aufträgen Geld verdient. Vorteil ist, du wirst betreut, erhältst alle Infos die du brauchst aus einer Hand, Reisen werden für dich organisiert, Testshootings abgecheckt und du hast eine Ansprechperson. Du bekommst gute Jobs und nur seriöse Anfragen. Der Nachteil ist, dass du eine unter hunderten bist und hoffen musst, dass du zu den Lieblingen gehörst die auch viel vorgeschlagen werden bei Anfragen. Ein weiterer Nachteil ist, dass du eine Provision abgeben musst, flexibel sein und unkompliziert ein solltest.

Variante 2 Modelplattformen

Bei dieser Variante zahlst du einen Beitrag (je nach Account auch kostenlos) und wirst dann mit deinen Fotos aufgeschaltet. Danach wirst du von Fotografen (vorwiegend Amateure) direkt angeschrieben. Der Vorteil ist, dass du managst dich selbst. Machst das Honorar und alles andere selbst aus. Das Honorar gehört dir. Du kannst selbst entscheiden was du machst und was nicht. Nachteil ist dass teilweise auch unseriöse Anfragen erhältst und dann selbst heraus finden musst ob du den Auftrag annehmen möchtest oder eben nicht. Du musst alles selber organisieren und ev auch nachfragen. Bei Modelanfragen handelt es sich viel um Amateuranfragen im Gegensatz bei Modelagenturen.

Variante 3 direkte Anfragen

Kann natürlich auch mit Variante 2 kombiniert werden. Braucht sicher am meisten Zeit für die Suche und die Bewerbungen. Dafür hast du genau die Fotografen und Firmen die du möchtest. Falls du von mir Jobs erhalten möchtest kannst du dich gerne in meinen Model Newsletter eintragen.

Und was ist nun das Beste?

Das musst du dich selbst fragen, was für dich am besten passt. Ich kenne viele die am Anfang zuerst auf einer Modelplattform anfangen um ihr Portfolio zu erhöhen und sich die Zeit selbst einteilen wollen.  Zudem mal schnuppern ob es das Richtige ist. Und sich dann nach einem Jahr oder so mit seinem Portfolio bei einer Modelagentur zu bewerben. Aber vorsichtig, achte darauf dass du dich nur durch gute Fotografen ablichten lässt. Denn es wäre schade, wenn schlechte Fotos von dir im Umlauf sind die dir später im Wege stehen.

Wenn du ganz gut bist wirst du auch von einer nationalen Modelagentur ins Ausland geschickt für ein paar Wochen / Monate. Damit du Erfahrungen sammeln kannst.

Agentur Empfehlungen von mir die ich gut finde:
National:  Fotogen, Biba und Option
International: Munich Models, Talents-Models, Most Wanted Models, Major Models

 

4 Kommentare
  1. Robin Westroth says:

    Man müsste noch etwas genauer den Unterschied zwischen Amateur- und Profimarkt herausheben: Alle oben genannten Agenturen (ausser Difference) sind Profi-Agenturen, also nur für Leute geeignet, die mind. 174cm gross sind und keinem anderen Beruf nachgehen. Als Profimodel muss man sehr flexibel sein, keiner nimmt Rücksicht auf die persönliche Agenda. Ausserdem ist die Zusammenarbeit mit internationalen Agenturen (München, Mailand, Paris, London) ein Muss, ansonsten wird man als Schweizer/in im Schweizer Profi-Markt eh nicht ernst genommen. Direkte Anfragen bei Fotografen und Firmen funktioniert bei Anfängerinnen nicht für professionelle Aufträge. Für diejenigen die nur zum Spass nebenbei modeln wollen (zu klein oder älter als 23 sind), ist Difference eine gute Agentur, allerdings nur für Werbung und nicht für Mode. Noch ein Tip: Fürs Vorstellen bei einer Profi-Agentur, besser nur ein richtig tolles Foto vorzeigen, als noch 10 amateurhafte dazu die vom guten Bild ablenken….

  2. Sandra Fischer says:

    Ich moechte gute Fotos machen lassen ich bin fuer mein Alter huebsch elegant interessant kann aber nicht Fotos von mir herunterladen ich weiss nicht wie und die dind such nicht besonders gut.Koennte ich zu euch kommen ihr seht mich an sprecht mit mir und eir machen Fotos die ich auch bezahlen werde.
    Liebe Gruesse

  3. FranO says:

    Hallo
    Das sind gute Tipps. Ergänzen würde ich aus eigener Erfahrung, dass für mich insta die Plattform war, die mich zu einigen Shootings gebracht hat. Ich mache das aber nur aus Freude am Modeln, bin 1,66m und über 40. Aber es macht mir Spass und ich habe eine gute Ausstrahlung für dieses Hobby. Das eigene Managen und Entscheiden wegen der Fotografen ist nicht nur einfach, gibt diverse Sorten, aber mit den meisten habe ich eine gute Bekanntschaft geschlossen und auch schon mehr als einmal geshootet.

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