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Wenn man Menschen fotografiert, verändert man im Minutentakt Posing, Ausschnitt, Format, etc. Was man aber vielmals vergisst ist, dass auch die Kopfneigung bzw. die Höhe der Kamera beim fotografieren von grosser Bedeutung ist.

Was ist bei einem Portrait extrem wichtig? Genau, die Augen. Denn wenn man den Kopf zu weit nach hinten neigt, werden die Augen automatisch kleiner und die Nasenlöcher grösser. Was in den wenigsten Fällen vorteilhaft aussieht.

Ändert man die Kopfneigung bzw. die Kamerahöhe verändert sich auch vielmals die Gesichtsform des Models. Genau deshalb ist es von Vorteil, wenn du beim fotografieren ein paar Winkel probierst um zu sehen, wo das Gesicht deines Models am besten wirkt.

Bei den folgenden Bildern habe ich mit einem Beautydish gearbeitet. Bilder sind bewusst nicht bearbeitet oder verändert. Der Beautydish war um einiges höher als das Model. Somit ändert sich auch die Gesichtsform stärker als wenn das Licht flach von vorne kommen würde.

 

Bild 1

Hier wirken die Nasenlöcher zu gross und die Augen kleiner. Der Schatten unter dem Kinn schaut schwächer aus. Wenn man sehr offenblendig fotografiert, wirkt der Mund schon unscharf. Die Pose schaut tendenziell arroganter aus.

 

 

 

Bild 2
Neutrale Wirkung. Schärfe passt im ganzen Gesicht. Proportionen stimmen am besten.  Schatten unter dem Kinn wird stärker. Hals wirkt länger.

 

 

 

Bild 3

Wirkt frecher vom Blick. Gesicht wirkt schlanker. Nase etwas länger als Bild 2.

 

 

 

 

 

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Jeder der digital fotografiert mit einer Kamera benötigt Speicherkarten. Obwohl die kleinen Speicherwunder doch sehr robust sind, finde ich den richtigen Umgang mit den Karten sehr wichtig. Egal ob man beruflich als Fotograf arbeitet, oder eben einfach gerne hobbymässg fotografiert. Jedes verlorene Bild ist furchtbar.

Gerne erkläre ich Euch meinen Umgang mit den Karten: Ich arbeite mit SanDisk Speicherkarten . Bei allen Karten schreibe ich beim Kauf das Datum des Kaufs und meinen Namen darauf. Den Namen aus dem Grund, das wenn ich die Karte mal verlieren würde, die Chance bestehen könnte, dass ich die Karte wieder bekomme.

Das Datum deshalb, da ich nach 2 Jahren die Karten vernichte und neue kaufe. Dies darum, da ich das Risiko eines Crash der Karte minimieren möchte. Und je älter und je mehr formatierter, desto problematischer.

Die Karten gebe ich wenn ich auswärts bin in eine Plastikhülle. Im Fotostudio nicht. Und die Karte formatiere ich erst dann, wenn ich mind. 2x die Daten gesichert habe.

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Ein Bild gefällt oder gefällt nicht. Vielmals kann man gar nicht genau sagen, weshalb es einem gefällt oder eben nicht. In vielen Fällen hat es mit dem Ausschnitt des Bildes zu tun. In meinen Fotokursen fällt mir immer wieder auf, dass vor allem oberhalb des Kopfes extrem viel Luft gelassen wird, damit der Kopf schön in der Mitte des Bildes Platz findet. Zu 90% ist dies aber sehr langweilig und unschön (ich spreche hier von Portraits, nicht von Fashionfotos) .Im digitalen Zeitalter stellt sich natürlich die Frage, ob das Bild schon im Vorfeld richtig fotografiert wird oder ob man lieber Luft herum lässt und dann im Nachhinein schneidet.

Für mich persönlich gehört es zum Auge des Fotografen, dass er das Bild schon richtig anschneidet beim fotografieren. Ich persönlich schneide nie ein Bild im Nachhinein. Das Einzige ist mal begradigen, fertig.

Schau doch beim nächsten mal, dass du ganz bewusst beim fotografieren den Ausschnitt wählst. Schau dass die Person mal nicht in der Mitte steht, versuche Linien oder Formen mit einzubinden. Lass den Betrachter durchs Bild wandern. So wirkt ein Bild einfach spannender.

Bei der Fotografie geht es auch darum, Dinge zu sehen die zuerst gar nicht direkt wahrgenommen werden. Dazu gehören für mich Spiegelungen. Denn Spiegelungen und Reflexionen ergeben in der Fotografie häufig sehr interessante Effekte. Es gibt eine Vielzahl an spiegelnden Oberflächen: Wasser, metallische Oberflächen, Glas…

Beim fotografieren achte ich schon bei der Loccationbesichtigung ob es tolle Spiegelungen gibt. Wasserlachen, nasse Pflastersteine, Spiegelungen an einer Wand oder einem Glas, Auto, etc.  Du wirst erstaunt sein, wieviel mal du eine Spiegelung spannend ins Bild einfügen kannst. Probier’s doch mal aus.

fototip vom fotograf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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